Montag, 18. September 2017

Montagsfrage ^-^


Liest du nur Romane oder auch Comics, Manga? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten?

Mangas lese ich sehr gerne, für Comics konnte ich mich nie wirklich erwärmen. Vielleicht, weil ich die bunten Bilder nicht mag? Keine Ahnung. Vielleicht ist es auch der Stil. Ansonsten reizt mich an Manga das sie wahnsinnig viel Gefühl durch die Kombination von Bild und Text übermitteln können. Ich kann mich stundenlang in einem Manga verlieren und dann beim zweiten Mal lesen doch immer wieder etwas Neues entdecken. Einen direkten Vergleich zu Büchern stelle ich dabei aber nicht an. Ist eben schon etwas anderes.
Durch das Manga-lesen habe ich jedenfalls für mich schon wahnsinnig viele wunderschöne Geschichten endeckt, die ich nicht mehr missen mag. Und wenn man einmal die "Art" des Mangalesens raus hat, denkt man über die Reihenfolge der Sprechblasen und co gar nicht mehr nach. 

Mein erster Manga war übrigens Inuyasha ♥ 😊 Deswegen freue ich mich auch so sehr, das er neu aufgelegt wurde.

Wie sieht das bei euch aus?

 

Samstag, 16. September 2017

Dreamy Night - Lesenacht

Alle die meine Facebook-Seite hin und wieder im Auge behalten, haben die Ankündigung sicherlich schon gesehen. Für alle anderen "Überraschung"!!!😁😊
 Doppelt vielleicht sogar, denn diesmal werde ich Parallel das auch auf meinem Blog laufen lassen. Hier also auch meine Antworten Posten und vielleicht auch die ein oder andere witzige Kleinigkeit. Jeder spontan begeisterte ist dabei natürlich eingeladen sich uns verrückte Meute anzuschließen. Für eventuelle Suchtgefahren, wachsende Wunschlisten und ein schwindendes Schokoladenregal übernehme ich aber keine Haftung.😜

 Um 19 Uhr geht das ganze los. Steigt gerne ein. Entweder in der vorgesehen Veranstaltung oder einfach hierdrüber, oder eurem Blog. Bis später also.😊

14:18 Uhr - So nun steht auch die letzte Frage. Ich bin schon ganz hibbelig.

18:32 Uhr - Bald geht es los. Ich freu mich schon. ^-^

19 Uhr - 
Herzlich willkommen zur heutigen Lesenacht. Habt ihr euch mit Büchern und Snakes eingedeckt? Wunderbar! Dann geht es auch gleich los mit der ersten Frage, die ihr bestimmt schon erahnt habt. Also ganz Traditionell.
Mit welchem Buch startet ihr in die heute Nacht? Beginnt ihr neu oder seit ihr schon mitten im Abenteuer? Was hat euch danach greifen lassen?

Bei mir ist es dieses gute Stück. Ich bin richtig süchtig danach. Noch 100 Seiten und Band 2 wartet schon. *lacht*


20 Uhr

Die ersten Seiten wurden schon vernichtet und wenn ihr euch nur halb von euren tollen Büchern ablenken lasst, seit ihr vermutlich schon weiter als ich gekommen. *lacht*
Nun wird es aber zeit für Ernsthaftigkeit. *hust* Also gestehe! Hast du dich schon mal in einen Buchcharakter verguckt? Na? Na? Dann erzähl mal! Wer war der glückliche und was hat ihn so besonders gemacht?

Nur einen XD Nein das wären ... mehr .... viel mehr XD Aktuell weiß ich nicht ob ich Rhy oder Tam oder Lucien besser finde.

21 Uhr

*Diabolisches Lachen*
Habe ich euch lange genug in Sicherheit gewiegt? Nun das ist nun vorbei! *muahhaha* hier kommt sie, die gefürchtete Aufgabe. Schwarz gewordener schrecken. Schreit! Schreit und schreibt ein kleines Gedicht über euer/e jetziges Buch/ Szene.

Er kam in der Nacht,
hat im Dunkeln gewacht.
Geschritten durch Schnee,
der knurrende Fae.
Ein Opfer, ein Lamm und rotes Blut,
und Jahrzehntealte tobende Wut.
Ein Spiel wird zum Rätsel zum Schicksal der Welt,
Und dazwischen ein Mädchen als Held?
Aus Furcht wird Freundschaft, liebe statt Hass,
doch rettet sie keinen wird sie fahl und blass.


Ich ahbs versucht XD

22 Uhr

Wir mampfen gerade unsere Bücher weg und vermutlich geht es euch wie mir, man behält doch die Neuerscheinungen so halb im Blick, während der Geldbeutel einfach nur heulend neben einem liegt. Was steht denn gerade ganz weit oben auf eurer WuLi? Entweder ganz frisch erschienen oder noch in der Warteliste

Auf jeden Fall das neue Buch von Amy Harmon ♥ 

23 Uhr

Puh wir haben schon einiges geschafft. Klopft euch auf die Schulter und dann gehts weiter. :D Diesmal plaudert doch mal ein wenig aus dem Nähkästchen und verratet mir eure aktuellen absoluten Favoriten aus den Kategorien.

1. Buch
2. Cover
3. Story
4. Charakter
5. Buchverfilmung
6. Bösewicht

Dienstag, 12. September 2017

Blind (Sternenbrand #1)

Titel: Blind
Reihe: Ja - Band 1 der - Sternenbrand - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Annette Juretzki
 Genre: Science-Fiction, Gay Romance
ISBN: 978-3-947031-06-1
Preis: 13,95 $ (D) Taschenbuch
4,99 $ (D) E-Book
Seiten: 392
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Erschienen: 1. Juli 2017
     

"Der Scanner mag mich", sagte Brand vergnügt. Selbst die Maschinen hier waren bescheuert.

Söldner landen auf Xenens rückständigem Planeten und so charmant ihr Anführer Jonas Brand auch sein mag, so kompromisslos ist er bei seinen Zielen. Als eine friedliche Verhandlung scheitert, findet sich Xenen schwerverletzt auf ihrem Raumschiff wieder – was ihm ziemlich schnell besser gefällt, als gut für ihn ist. Seine Neugierde treibt ihn in immer größere Gefahren, vor denen ihn auch der Außerirdische Zeyn nicht schützen kann. Selbst als ein Attentäter nach seinem Leben trachtet, wählt Xenen Freiheit über Sicherheit. Aber warum wünscht ein völlig Fremder seinen Tod? Und welches Geheimnis umgibt seinen Heimatplaneten? Manche Antworten wiegen Jahrhunderte schwer …

Gerade bei diesem tollen Cover bin ich ja schon etwas Traurig, das mein Reader das ganze nur in Grautönen anzeigt. Denn dieses Motiv leuchtete eigentlich aus sich heraus schon. Alles sehr warm und harmonisch von der Gestaltung. Da schlägt das Herz von Cover-Liebhabern wie mich doch gleich etwas höher. 
Erster Satz - Xenen blickte zum Nachthimmel auf und war geblendet von den kleinen Sonnen, die kreiswund auf ihn herabstrahlten. 

Als auf Xenen´s Heimatplanet plötzlich ein Raumschiff vom Himmel kommt und unbekannte Menschen gefolgt von Maschinen und Monstern aussteigen, ahnt er noch nicht, welches Abenteuerdamit für ihn bekommen hat. Denn nachdem sich seine Götter als das herausgestellt haben was Raumfahrtkapitän Jonas Brand gesucht hat, überstürzen sich die Ereignisse. Xenen wird verletzt, landet auf der Keora und lernt eine ihm völlig unbekannte Welt kennen. Doch das vermeidliche Paradies hält nicht nur Sonnenschein parat. Jemand trachtet Xenen nach dem Leben, Freunde und Feinde scheinen fließend ineinander überzugehen und dunkle Geheimnisse machen trügerische Sicherheit zunichte. Und leider kann auch der Ghitaner Zeyn Xenen nicht vor allem beschützen . . .
 Jede Seite ist anders. Genau so habe ich dieses ganze Buch erlebt. Von Beginn an wechselten sich kicheranfälle und lachen, mit gespanntem Nägelkauen ab. Die Dialoge sind Gold wert. Ein richtiges Leseerlebnis, bei dem ich mehr als einmal eine Stunde zu lange gelesen habe, obwohl mein Wecker mich schon mahnend angesehen hat. All dies hängt einmal mit der verzwickten Geschichte zusammen, wo ich noch immer nicht sagen kann, wer außer Xenen, Zeyn und Jonas nun zu den guten oder bösen gehören. Und selbst zwischen Jonas und Zeyn verschwimmen ja schon einmal die Konturen. Und sobald man glaubt das man weiß, dass die Phantome eben so und so waren, passiert wieder etwas Neues.
Die Geschichte ist dabei abwechselnd aus der Sicht unserer drei Protagonisten erzählt und es ist das beste was diesem Buch passieren konnte. Alle sind ganz anders, alleine in ihren Gedanken als auch in ihrer Warnehrung. Hier kommt wahnsinnig viel Leben in den Text.
"Das piept ja bloß", stellte er enttäuscht fest.
"Leider kann sie Hälfte meiner Ausrüstung nur langweilige Geräusche von sich geben - doch mit dem Ret hat man unglaublich viel Spaß!"

Einen weiteren großen Pluspunkt gibt es in Sachen Liebe. Denn zum einen ist die Beziehung zwischen Jonas, Zeyn und Xenen nie so richtig sicher was es wahnsinnig schwer macht einen Liebling zu finden, dem ich die Daumen nun drücken kann . (Ich liebe sie alle ♥) Zum anderen passiert eben außer flirten und co noch etwas anderes. Auch gibt es keine hundert Seiten Details die sich dann doch nur wiederholen, das Buch ziehen, sondern jedes näher kommen endet in einer runden weise die nichts verschweigt und dennoch den Lesefluss garantiert. Hat mir sehr gut gefallen, denn schon zu oft ist eine Story durch Bettgehüpfe den Bach heruntergegangen.

 Ich liebe die Charaktere. Verdammt, sogar bei denen wo ich nicht weiß, ob sie böse sind. Da haben wir Jonas, der Kapitain der Keora, welcher gegen das System seiner Heimat rebelliert und dann doch manches Mal daran scheitert darüber zu stehen. Der versucht die Mannhaft zusammen zu halten, aber es durch die Unterschiede, die er selber oft genug nicht zu übergehen bereit ist scheitert.
Dann Xenen, der Junge von Vissa der weder lesen noch schreiben kann, etwas Naiv ist. Dazu wahnsinnig fröhlich und kann sprachen schneller lernen, als selbst ein Sumant. Xenen muss man einfach lieben. Der kleine hat so viel Lebenslust ist sich, das man beim Lesen einfach mit grinsen muss. So viel unschuldige Entdeckerfreude. Herrlich. Ich frage mich was ... hier darf ich es euch leider nicht verraten.
Und dann Zeyn. Ein raubeiniger Ghitaner auf den wohl der Begriff "Harte Schale weicher Kern" wie kein anderer zutrifft. Denn obwohl man ihn im ersten Moment schon etwas abweisend betrachtet - Xenen bricht sich immerhin hast das Bein vor schreck - habe ich ihn schon nach wenigen Seiten so wahnsinnig lieb gewonnen, das ich nicht weiß, ob ich ihm oder Jonas nun die Daumen drücken soll. Zeyn ist dabei weit weg perfekt zu sein. Er ist etwas schnell reizbar und kann dann manches Mal nicht so ganz geradeaus denken.

"Bitte warte, Zeyn." Das Implantat übersetzte die ersten Wörter, aber die letzte Silbe war echt; als hätte ein Gratvar geraunt. "Wir sind noch nicht bereit."
"Klar", antwortete er aus Reflex.
"Ein Lächeln huschte über Xenens Gesicht und weg war er; übersetzte für Varbu, weil alle noch so taten, als würden sie nichts verstehen. 
 Ihr merkt also schon, perfekt ist hier keiner. Sie alle haben Ecken, kannten. Manches Mal ist alles gar nicht so einfach. Also im Grunde immer. Und das hat alle, selbst die Nebencharaktere, für mich so wahnsinnig lebendig und echt gemacht. Realistisch. Sei es durch Unterschiede der Rassen, deren verhalten oder ähnliches, wie auch in liebevoll gesetzten Details.

Dieses Buch hat mich wahnsinnig mitgezogen. Durch alles. Charaktere, Story. Wow! Einfach nur Wow! Ich war ständig am Lachen, am Zittern. Ein auf und ab der Gefühle und für dieses Ende von Band gehört der
Autor eigentlich geknebelt bis er gestehen will, wie es weiter geht.
Leider muss ich, da noch bis an fang Oktober warten. Grausam, ich weiß.

Dabei geht das ganze weg von heißblütigen Schlachten und stattdessen tiefer. Intrigen, Geheimnisse, Verschwörungen. Irrtümer. Die Frage nach Gut und Böse das zu undurchsichtigem Grau verschwimmt. Das ist die Stärke dieses Buches. Das es ständig alle eigenen Vermutungen auf den Kopf stellt. Dazu viel Humor, Spannung, ein Schuss Romantic. So nun höre ich mal auf mit Schwärmen. Lest selbst.
 
Ja ich schwärme von diesem Buch und es richtig traurig, Xenen, Zeyn und Jonas nun Ersteinmal verlassen zu müssen. Und so freue ich mich auf den Oktober, wenn wir wieder zusammen durch die Keora schlender, Geheimnisse aufdecken und viel zusammen lachen können. Vielleicht kann ich mich ja dann für einen Liebling entscheiden. Ich glaube Zeyn liegt gerade mit einem halben Punkt vorn.
6 von 6 Krümeltörtchen für Annette Juretzki´s tolles Werk. Mögen viele viele Teile folgen.

Sonntag, 10. September 2017

Manga Shoot #1 Blood Lad

Nachdem ich es lange vor mich hergeschoben habe, hier der erste Post zum Manga Shoot. In diesem Post stelle ich euch hin und wieder meine Lieblingsmanga-Reihen vor und verführe euch vielleicht sogar dazu auch mal hineinzuschauen. Wenn ihr dann ganz viel Pech habt, werdet ihr genauso süchtig danach wie ich. 
 Nicht nur das Shoot in unserem Banner hat zwei O´s, sondern auch gleich der erste Manga, den wir uns einmal genauer anschauen wollen. Blood Lad heißt das Schmuckstück, das nun mit Band 17 leider abgeschlossen ist. 

Reihe: Blood Lad
Bände: 17 (Abgeschlossen) 
Genre: Shonen
Preis: 6,95 $ (D)

Bildergebnis für blood lad manga 1 cover Vampire. Dunkle Schrecken. 
Staz kennt sich damit nicht nur sehr gut aus, er gehört auch noch dazu. Doch wo sein großer Bruder das wandelnde Klischee schlecht hin ist, so verbringt Staz lieber seine Tage als fauler Otaku mit Manga lesen, Zocken und seine Sammlung ausweiten. Als sich eines Tages das süße Highschoolmädchen Fuyumi in die Hölle verirrt, bringt das seinen Leben ganz schön durcheinander. Vor allen, weil dieses ihm so wichtige Sammlerstück dann auch noch von einer fleischfressenden Pflanze gefressen wird. Staz beschließt sie wiederzubeleben und da seine Mangasammlung scheinbar doch keine Infonationen dazu her gibt - außer Dragonballs sammeln - muss er sich wohl oder übel Hilfe holen. Hätte er da geahnt, das eines zum anderen kommt und aus der lustigen Reise plötzlich tödlicher Enrst wird, wäre er vermutlich im Bett geblieben. Denn jemand zieht die Fäden in der Dämonenwelt. 
Ein gefährliches Wesen taucht auf, eine alte Wahrheit und ein Epischer Kampf beginnt. 

Bildergebnis für blood lad manga cover Die Charaktere haben sich ja vom ersten Band gleich in mein Herz geschlichen. Da haben wir Staz der eine tolle Entwicklung während der Bände durchmacht. Vom faulen etwas merkwürdigem Kerl, zu einem Typen, auf den man sich wirklcih verlassen kann. Der Verantwortung übernehmen kann. Oder Fuyumi, sie behält zwar ihre leicht naive Art durch, kann sich aber durchaus durchsetzen und ist so ein wenig das Herz der Unternehmung. Auch Wolf darf man nicht vergessen. Der Hlabe-Werwolf, der seiner Familie beweisen will das er nicht weniger wert ist als sie. Dann die anderen. Die witzigen Polizisten, Bell und ihre Familie. Eigentlich gibt es immer wieder neues zu entdecken.

Gleichzeitig ist der Manga nicht nur Witz und Spielerei, auch wenn es immer etwas zum Lachen gibt. Das ganze wird nämlich auch immer ernster. Plötzlich steht mehr auf dem Spiel als Fuyumis Wiederbelebung. Jeder scheint seine eigenen Pläne zu verfolgen. Da Freund und Feind zu unterscheiden ist gar nicht so leicht. 

♥♥ Ein besonder Hingucker sind natürlich die Sammelschuber. ♥♥

Bildergebnis für blood lad manga schuber Bildergebnis für blood lad manga schuberBildergebnis für blood lad manga schuber




Sonntag, 3. September 2017

Die schwarze Quelle

Titel: Die schwarze Quelle
Reihe: Nein - Einzelband
Sprache: Deutsch
Autor: Susanne Gavenis
Verlag: Indie-Autor
 Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-741842726
Preis: 2,99 $ (D) E-Book
Seiten: 606
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 15 Juni 2017


"Du willst dem Ruf folgen?"
Vian sah sie ernst an. "Ich denke nicht, dass ich eine Wahl habe. Die Träume werden immer drangender. Außerdem ist dies die letzte Gelegenheit. Wenn wir erst im Düsterwald sind . . ."
Er ist der letzte der Vocairu – der Dunkelelfen. Verborgen im Schatten, sinnt er auf Rache an den fünf Elfenclans, die die Vocairu einst bezwangen und ihre Pläne zunichtemachten. Mit Hilfe der finsteren Magie seiner schwarzen Quelle sät er Hass und Zwietracht unter den Führern der Clans, um die Elfenvölker gegeneinander aufzuhetzen und in einen blutigen Krieg zu treiben.
Auch Vian, ein junger Mann vom Clan der Feuerelfen, wird von dem Vocairu in sein erbarmungsloses Spiel hineingezwungen – ein Spiel, bei dem jeder Zug seines Gegners tödlich ist. Wird es Vian gelingen, den Schleier aus Lug und Täuschung zu zerreißen und den Vocairu aufzuhalten, oder wird er im Mahlstrom des unerbittlich heraufziehenden Krieges untergehen?
Das Cover finde ich toll. Es hat eine düstere Grundstimmung, die perfekt zum bösen Kern unseres Gegenspielers passt. Das einzige was mich etwas stört, ist die gewählte Schriftart für Titel und Autorenname. Es passt nicht so gut zum Hintergrund. Denn wo dieser lebendig und bewegt ist, ist mir die Schrift zu statisch.


Erster Satz - Die beiden Elfen wehrten sich verbissen, doch gegen die widernatürliche Kraft der seelenlosen Diener, die Balarot ausgeschickt hatte, um die zwei herzuschaffen, konnten sie nichts ausrichten.
Der letzte der Vocairu hat nur ein Ziel. Sich für die Gefangenschaft im Düsterwald zu rächen. Das er dabei für seinen Plan nicht einmal körperlich anwesend sein muss, spielt Balarot in die Hände. Und so sät er Zwietracht und Hass unter Völkern und Geschwistern gleichermaßen. Auch der junge Elf Vian und die Elfin Lerith werden in sein düsteres spiel mit hineingezogen. Und ehe sie sich versehen steht alles auf dem Spiel.

Nach dem ich mich die ersten Seiten etwas an die durchaus sehr langen Sätze gewöhnen musste. Bald verlief sich dieses Gefühl des Stolperns aber. Entweder weil ich mich daran gewöhnt hatte oder weil die Sätze anfingen eine angenehmere Länge zu bekommen. Vielleicht auch beides. Dann konnte man das ganze gut herunter lesen.
Der Hacken daran ist jedoch diese Langwierigkeit der Handlung gewesen. Nach 200 Seiten machte sich in mir eine gewisse Ungeduld breit, wann es denn nun endlich mal anfing. Nach 300, nach 400. Aber bis auf sehr sehr viel Daily life der Elfenclans und die große Frage ob Vian wieder einmal zusammengeschlagen wurde, war da nichts. Und wenn man 400 Seiten fast in exakt 4 Sätzen zusammenfassen kann, ist mir das eindeutig zu wenig. Der Finale Kampf war dann auch nicht das, was es wieder herausgerissen hat. Er ging zu schnell und für einen echt heftigen super vorbereiteten Feind, war mir Balarot zu schnell besiegt.

 Vian ist toll! Ein sehr gut aufgebauter Charakter, der unter dem Tod seiner Mutter sehr leidet und diese Schuldgefühle nicht bezwingen kann. Dazu beiträgt auch sein Bruder, der ihm jeden Tag das Leben zu Hölle macht. Das Vian dennoch so voller Mitgefühl und Sanftmut ist, ist erstaunlich und passt irgendwie zu dem kleinen Kerl.
Dann haben wir Lerith. Auch sie leidet unter ihrem Bruder und versucht ihrer Familie aus dem Weg zu gehen. wo sie kann. Ihr Charakter doppelt sich in so vielen Aspekten mit Vians. Was irgendwie sehr schade ist. Man hätte beide auch mehr voneinander abheben können.
Der später auftauchende Asaren hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen. Er hat so eine tolle Art an sich, die mich beim Lesen schnell für ihn eingenommen hat. Es geht also auch mal ohne Brüder die alle Schikanieren. *lacht*

Leider waren die Geschwister unserer beiden Helden sich wieder viel zu ähnlich. Caysim und Vasson waren sehr austauschbar in ihrem Handeln. Und als Caysim dann am Ende so komplett fast schon unterwürfig waren, war das leider für mich etwas zu viel des guten. Happy Happy Endings passen einfach nicht immer.

Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Einerseits der angenehme Stil und das Warten darauf das endlich mal etwas passiert, was dann nicht eintraf. Das war wirklich frustrierend. Dann Charaktere mit Potenzial, gerade bei Vian und doch wieder Dopplungen. Dann ein Feind, der groß aufgebaut wurde, und dann wieder ein so lachhafter Kampf, der mich an meine Enttäuschung im Finalen Harry Potter Band erinnerte.
Das Vian dann auch noch zu einer sehr praktischen zeit neue Magie bekommen hat, war mir zu viel Zufall. Ach es ist wirklich nicht einfach. Auch das es noch dem Kampf wieder so langweilig wurde. Dabei sollte man mich nicht falsch verstehen. Ich liebe auch eher ruhigere Fantasy. Auch "Der dunkle Thron" ist kein lautes Buch, aber da passiert zumindest etwas. Hier viel zu lange nicht wirklich etwas. Oder immer dasselbe.
Für mich hatte die Story mehr Potenzial gehabt als sie ausgeschöpft wurde. Dem entgegen steht der tolle Charakter von Vian und Asaren, sowie der angenehme Stil. 
 3 von 6 Krümeltörtchen ergaunert sich "Die schwarze Quelle"

Donnerstag, 31. August 2017

Drachenalarm auf meinem Teller

Titel: Drachenalarm auf meinem Teller
englischer Titel: There´s a Dragon in my Dinner
Reihe: Ja - Band 1 der - Drachenalarm - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Tom Nicoll
Verlag: arsEdition
 Genre: Kinderbuch / Fantasy
ISBN: 978-3-8458-2183-2
Preis: 9,99 $ (D) Hardcover
Seiten: 160
empfohlenes Alter: ab 8 -10 Jahren
Erschienen: 6. Mäz  2017
"...Normalerweise verlassen Mini-Drachen ihrZuhause erst, wenn sie zehn sind, aber Mum und Dad dachten, es wäre das Beste, wenn ich zu Verwandten ziehe. Es ist ihnen gelungen, mich in eine Schachtel mit Sojasprossen zu schmuggeln, und so bin ich hier in Mexiko gelandet."
Es folgte eine betretene Stille, während ich Ping nur anstarrte.
"Hast du Mexiko gesagt?"

Kleiner Drache, große Schwierigkeiten! Als Eric einen winzigen Drachen in seinem Essen findet, denkt er erst, es wäre ein Spielzeug. Aber Ping, der Mini-Drache, ist quicklebendig. Er kann sogar sprechen. Und er bringt Eric in jede Menge Schwierigkeiten. Weil Pings Leibspeise Bergziege gerade nicht verfügbar ist, macht er sich über die müffelige Dreckwäsche her. Und verhält sich auch sonst ziemlich auffällig! Wie soll Eric da bloß sein Mini-Drachen-Geheimnis bewahren?



Ich als großer Fan der schuppigen Riesenechsen konnte an diesem Buch natürlich nicht vorbeigehen. Auch wenn es hier eben mal keine Riesenechse ist, sondern ein kleiner Mini-Drache er sich zwischen Sojasprossen versteckt. Schon das Cover ist großartig. Es zeigt einen süßen westlichen Drachen mit Kulleraugen. Der Witz des Covers bleibt dabei auch den kleinen nicht Verloren. Und der ein oder andere sucht das nächste Mal vielleicht auch zwischen seinen Nudeln nach einem kleinen Mini-Drachen.  

Das englische Coverist fast mit unserem itentisch.  Etwas mehr Farbe aber welches ich jetzt besser finde kann ich so leicht gar nicht sagen. 
Könnt ihr euch da entscheiden?




Erster Satz -"Hey Eric", sagte das winzige Mädchen mit den kurzen Haaren, das vor meiner Haustür stand. 

Erics Leben ist nicht sonderlich kompliziert. Er hat Freunde, nervige Nachbar und wünscht sich den Turboroller schlecht hin. Denn Donnerblitz. Alles was er dafür tun muss, ist nett und artig sein. Hinzubekommen. Doch alles wird komplizierter, als er den kleinen Mini-Drachen Ping Lang in seinem Essen findet. Und jedes Kind weiß was passiert, wenn seltsame Geschöpfe von den Menschen entdeckt werden. Also muss Ping sein Geheimnis bleiben. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn Mini-Drachen hüten ist gar nicht so leicht. Und dann gibt es auch noch Toby, den Nachbarsjungen der ein Auge auf Ping geworfen hat.

Lachen erlaubt. Denn in dieser Geschichte bleibt wohl kein Auge trocken. Zwischen Flammenrülpsen und Pupsfeuerbällen gibt es noch allerhand zum Schmunzeln. Dabei schafft es der Autor Ping und Eric und den Rest der Bande schon mit wenigen Worten leben einzuhauchen. Also sollten sich auch Erwachsene Hüten. Dem Charme der fünf erliegt man schnell.

 Der Spielzeugdrache war gar kein Spielzeug. Und wer auch immer bei Panda Pavillion für die Glückskekse zuständig war, hatte sich diesmal richtig ins Zeug gelegt.


Mit dazu kommt die tollen Illustrationen, die den Text auflockern und Szenen untermalen. Alles sehr liebevoll gezeichnet.  Schaut einfach mal in die Leseprobe rein und lasst euch verzaubern.

Eric ist ein ziemlich normaler Junge und deswegen für Kinder eine einfache Figur um sich in das Abenteuer hineinzuversetzen. Dazu kommen die etwas schrägen Eltern. Denn welches Kind glaubt nicht, das seine Eltern etwas merkwürdig sind. Das fängt bei Yoga oder Fußballwahn an und hört dort drüben in der Ecke auf. Ihr kennt das Sicher. Auch Erics Freunde haben mir gut gefallen. Sehr verschieden und gerade bei Toby mit einfachen schwarz-weiß Seiten belegt.
Und dann gibt es Ping. Er ist nicht nur zum knuddeln niedlich, sondern auch ziemlich pfiffig. Manchmal übertreibt er, aber etwas was zu kuriosen Situationen führt. Zusammen genommen also eine tolle Mischung an verschiedenen Charakteren.


Dieses Buch ist ein kleines Schmuckstück. Es besitzt Humor aber auch eine Lektion über Freundschaft und das kleine Streits nicht bedeuten, dass die Freundschaft beendet ist. Eher gehört es dazu. Man kann daraus lernen. Aber nie wird diese "Lektion" wenn man sie denn so nennen möchte, mit dem erhobenen Finger beschrieben, sondern gut zwischen den Zeilen vermittelt. Kinder sind feinfühlig genug das zu verstehen. 


Aber auch für Erwachsene macht dieses Buch einfach nur Spaß und kann so auch als Gute-Lacht-Lektüre für Vorschulkinder benutzt werden.
Und wer für die Autofahrt noch etwas braucht, kommt hier auch auf seine Kosten. Denn Jona Mues leiht diesem Buch seine Stimme. Muss ich noch mehr sagen? 

Das Cover hat mich gelockt und die Geschichte verzaubert. Ein Buch für große und kleine Drachenfans und alle, die es werden wollen.

6 von 6 drachenstarke Krümeltörtchen für Drache Ping und seinen Freund Eric. 


Mittwoch, 23. August 2017

Der Knochensammler #1 Die Ernte

Titel: Der Knochensammler #1 Die Ernte
Reihe: Ja - Band 1 der - Der Knochensammler - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Fiona Cummins
 Genre: Thriller
ISBN: 978-3-651-02499-1
Preis: 14,99 $ (D) Klappenbroschur
Seiten: 480
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 23. März  2017
     
Ein kleiner Junge in einem Gefängnis aus Knochen. Jahrelang hat er nach diesem äußerst seltenen Stück gesucht, unter den Toten wie unter den Lebenden.

Er sammelt aus Leidenschaft. Knochen. Menschliche Knochen.
Doch das Herzstück fehlt ihm noch in seiner Sammlung.
Die Knochen von Jakey. Einem sechsjährigen Jungen, der am Münchmeyer-Syndrom leidet, einer seltenen Knochenkrankheit, die Jakeys Körper langsam verknöchern lässt ...

Das Cover ist natürlich wieder ziemlich klassisch für einen Triller. Die Farben weiß, rot und schwarz (grau) sind dominierend. Dazu die gekreuzten Knochen, welche natürlich wieder gut zum Titel passen. Alles in allem also eher ein Cover das doch etwas zwischen seinen Brüdern untergehen kann.
Erster Satz - In stillen Winternächten, wenn der Mond sich trüb im River Quaggy spiegelt, rufen sie Toten nach ihm. 
Os parietale.
Scapula.
Fibula.
Der Knochensammler kennt sie alle. Streicht sanft mit den Fingern über seine Schätze und atmet den süßen Geruch von Tod und Verwesung tief ein. Doch seine Jagd ist nie beendet. Längst ist neue Beute in Sicht. Zwei Kinder, gezeichnet durch seltene Knochenverformungen, sind längst auf seinem Radar. Er will sie. Unbedingt. Und er wird alles tun, um sie zu bekommen. Alles.

"Siehe, ich will Odem in euch bringen."

Eine junge Polizistin liegt der Fall schwer im Magen. Zu groß scheint die Ähnlichkeit mit einem anderen. Dann wieder ganz anders. Als sich langsam die Puzzleteile zusammenfügen scheint alles aussichtslos. Der Täter fühlt sich sicher und die Kinder, scheinen längst verloren.

Die Charaktere haben mich so ein klein wenig fertig gemacht. Denn auf der einen Seite fand ich sie toll und dann waren wieder solche Nieten dabei, die einfach austauschbar und durchsichtig waren.
Beginnen wir mal bei den tollen. Ganz vorne der Serienmörder. Nicht weil ich ihn sympathisch fand oder dergleichen, nein sogar genau das Gegenteil. Jeder von seinen Parts trieb mir die Gänsehaut den Rücken hinab. Ein richtiges Monster. Gestaltlos lauernd im Schatten. Schon seine Gedanken waren heftig. Sein ganzes tun. Oft musste ich beim Lesen pausen einlegen.
Dann ebenso toll die Polizistin, auch wenn sie für mich ein sinnloses Trauma mit sich herumschleppe, aber das scheint ja gerade noch immer leicht Mode zu sein. Ansonsten war sie toll. Hartnäckig, schlau. Pfiffig. Bereit ihrem Gefühl zu folgen und auch wenn es aussichtslos ist nie aufzugeben.
Daneben stehen die anderen eher zweifelhaften Charaktere. Ganz forne die Eltern der Kinder. So manches Mal gingen mir die Mütter auf die Nerven. Die Väter auch. Schon weil mir viele Parts davon gerne einmal sinnlos vorkamen. 

Abgesehen von den blöden Eltern-Passagen war dieses Buch rein von der Stimmung her genial. Genial grauenhaft. Aber auf eine Gute Art und Weise. Denn die Psychospielchen des Serienmörders lassen einen beim Lesen nicht kalt. Er bleibt immer im Dunkeln. Wie das grauen vor dem wir uns als Kinder unter unterem Betten oder im Schrank gefürchtet hatte. Von dem nur dieses Gefühl im Magen sagte, das es keine Einbildung war. Und das einem doch keiner glaubte.
Diese Empfindung zieht sich durch das ganze Buch, zieht den Leser mit so das man sich nie sicher fühlen kann. 

Abgesehen von dem Ehestreiterei, Krisen und dergleichen - die leider in fast jedem Buch nicht wegzudenken sind - war dieses Buch absolut genial. Selten musste ich beim Krimi-lesen Pause machen, weil es so heftig war. Weil das ist dieses Buch. Heftig. Nicht weil drei Liter Blut pro Seite aus dem Papier fließt, sondern schon, weil man weiß wie nah und näher der Knochensammler kommt. Und keiner merkt es. Nur der Leser ist Zeuge.
Dazu immer wieder seine Gedanken, Taten. Momente in denen man seinen tief gehenden und eben mal nicht so einfachen Charakter versucht zu ergründen.
Kurz um, dieser Krimi ist für jeden etwas, der es mit mehr Pfeffer mag. Mit viel mehr Pfeffer. Psychologisch hochwertige Spannung mit mehr als einer Sicht auf die Dinge. 

Ein bisschen Meckern auf hohem Niveau muss sein. Vielleicht vertreibt es ja mal die Ehekrisen aus den Büchern.
5 von 6 möglichen Krümeltörtchen für Gänsehaut und Nervenkitzel.


Montag, 21. August 2017

Montagsfrage ^-^


Gibt es Bücher/Reihen (Bestseller), über die du gerade ständig stolperst, sie aber nicht lesen möchtest?

Eine Frage, über die ich wirklich ersteinmal nachdenken muss. Aber im Allgemeinen kenne ich das. Ging mir bei "Endgam e" aber auch bei "Tribute von Panem" so. Klar ich habe die Bücher dann vielll später gelesen und war begeistert. Aber in dem Moment war ich übersättigt. Gerade geht es mir bei "Tote Mädchen Lügen nicht" unter anderem so. Überall wird es hochgelobt und dann der Kinofilm. Das schiebe ich erstmal vor mich her. Mal sehen wie lange.
Oft habe ich bei solchen Büchern dann das Gefühl, das ich es irgendwie schon kenne. Vielleicht weil man dann hier ein Zitat, da ein Stück Klappentext liest. Und in der Menge übersättigt mich das dann. Geht also weg vom eigentlichem Appetit auf das Buch machen.

Wie sieht das bei euch aus?

Sonntag, 20. August 2017

Book Whisper Challenge - White or Black - Aufgaben im September

Oje, Oje. Der August war gar nicht so gut für meinen SuB. Wie gut, dass es keine Strafpunkte gibt. Aber wir haben ja noch genug Zeit daran zu arbeiten. Und hey, ein nächstes Jahr wird es ja auch noch geben. *lacht*
ansonsten schlagen sich die Kämpfer sehr gut. Also nicht nachlassen auf den letzten Metern. Besonders da es in diesem Monat klein und winzig wird.

Hautaufgabe (3P)
 
Bienen sind gerade die Trendtiere in diesem Jahr. Ist euch das auch schon aufgefallen? Wir haben Romane über Bienen, Sachbücher und und und. Klar das wir da mit einsteigen müssen. Da ich aber weiß wie selten Bienen auf Covern sind, und da ja andere Insekten auch ihren Part in der Welt haben. Lest ihr in diesem Monat ein Buch, auf dessen Cover ein Insekt abgebildet ist.

Nebenaufgabe (je 1P)
1. Kleine Tiere. Kleine Bücher. Lest das kleinste (dünnste) Buch das ihr im Regal habt.
2. Artenvielfalt. Lies ein Buch aus dessen Titel du den Namen eines Insekts zusammensetzen kannst.
 Zusatzaufgabe (3 Punkt.)

 Insekten im Porträt. Sucht euch einen interessanten Vertreter dieser Gattung und stellt ihn uns mit Bild (könnt ihr euch im Internet eines suchen) und 3-4 Sätzen vor.


 Quest (2P pro Teammitglied )

Und um das ganze Abzurunden habe ich hier auf Teste dich ein süßes Insektenquizz gefunden. :D 
Wie gut kennt ihr euch nach diesem Monat der Krabbler aus?



Freitag, 18. August 2017

Die rogodanischen Schriften #1 Dämmerung des Widerstandes

Titel: Die rogodanischen Schriften #1 Dämmerung des Widerstandes
Reihe: Ja - Band 1 der - Die rogodanischen Schriften - Buchreihe
Sprache: Deutsch
Autor: Tim J. Radde
Verlag: Indie-Autor
 Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-741842726
Preis: 0,99 $ (D) E-Book
12,99 $ (D) Taschenbuch
Seiten: 412
empfohlenes Alter: ab 15 Jahren
Erschienen: 25 August 2016
Die junge Frau hatte die zwei Tiere nach der Zeit liebgewonnen, auf der Reise hatten sie ihnen gute Dienste erwiesen und waren sehr zuverlässig.
In der Hauptstadt Jerobina liegt ein junger Mann bewusstlos auf der Straße. Gerettet von einem magisch Begabten versucht er, seinen Lehrmeister aus den Fängen der königlichen Stadtwache zu retten. Durch ihre Befreiungsaktion rücken sie in den Fokus des Herrschers und einer geheimen Macht. Der Krieger Endrael wird so durch die Vergangenheit seiner ihm unbekannten Eltern und die Verbundenheit zu seinem Ausbilder in einen aufkommenden Krieg zwischen den loyalen Schergen des Königs und einem wachsenden Widerstand verwickelt. Die Freunde entdecken einen drohenden Schlagabtausch, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint ... Endrael muss sich bewusst werden, ob er sich dem Kampf nach Gerechtigkeit widmen will oder den Pfad der Rache einschlägt. 
 
Das Cover wirkt eher mal etwas ungewöhnlich für einen typischen Fantasytitel und macht vielleicht gerade deswegen neugierig. Auf jeden Fall fühlt man sich immer ein wenig vom Buch beobachtet. *lacht*
Erster Satz -"Zu Beginn unserer Zeit erschuf der Eine Gott das Land, auf dem die Menschen leben."

Ich könnte euch hier von Endrael erzählen, welchen wir durch die Geschichte begleiten und von seiner Kindheit, seinem Werdegang als "Ritterlehrling" und dem Geheimnis um seine Eltern erzählen. Ich könnte auch von Pensa erzählen. Eine geschickte Diebin, die sich für ihre Familie aufopfert und irgendwie durchs Leben schlägt. Oder vom Widerstand und dem Krieg. Das Problem ist, das ich das ganze Buch über nicht sich wirklich wusste, was ich nun überhaupt zur Hauptgeschichte zählen durfte. Weswegen ich selbst hier dran gerade knabbere um zu versuchen einen groben Handlungsbogen zu zeichnen. Gerade habe ich das aber aufgegeben und lasse es so. Unten erzähle ich euch mehr. 

Der Stil des Autoren ist noch etwas holprig. Das merkt man, an den so manches Mal zu Längen Sätzen denen jedes Gefühl abgeht. Vor allen in Dialogen. Sie wirken als besäßen die Charaktere kein leben. Dies legt sich zum einen auf den Stil, zum anderen auch auf die Charaktere. Für mich besaßen sie beim Lesen keine "Stimme". Gaben mir nichts. Brachten kein Gefühl rüber. Dies zog sich leider durch das gesamte Buch. Hinzu kommt das Fehlen eines roten Fadens. Worum es wirklich ging, habe ich bis zum Ende nicht wirklich durchschaut. Zwar haben wir eine gewisse Anzahl an, für mich, Nebengeschichten. Aber das große fehlte mir. 
 
Endrael war erleichtert, nicht schon wieder etwas falsch gemacht zu haben. 

 In Sachen leben gehen leider auch die Charakter runter. Und sie beginnen sich Charakterlich im Verlauf des Buches immer mehr zu widersprechen. Das hat für mich dann leider auch nichts mit charakterlicher Entwicklung zu tun. Viel eher springt es wild hin und her. Da haben wir Endrael der bei Mönchen aufgewachsen ist, eine gesunde Neugierde besitzt aber sobald er mit dem Ritter unterwegs ist, ist plötzlich vollkommen anders ist. Es sogar so hingestellt wird, als hätte er dort bei seinen Mönchen nie er selbst sein können. Ich meine Hallo, der ist da von Kindesbeinen an aufgewachsen. Vermutlich liege ich nicht falsch, wenn ich denke, dass die Mönche, das eigentlich bemerken sollten, wenn ihr Schützling plötzlich vom Charakter anders drauf ist.
Oder Pensa. Die geschcikte Diebing, die schlau genug ist mit Tricks an ihr täglich Brot zu kommen, aber dumm genug um mit einer edlen, vollen Börse durch eine von Wachen gesäumten Gasse zu gehen und dabei noch laut zu rufen. Hallo?! Leider war das alles auch kein Einzelfall.
Hinzu kommt, dass ich mich das ganze Buch nicht mit auch nur einem Charakter identifizieren konnte Sie blieben lasse blass und leblos. Auch von Gefühlen oder Gedanken kam leider gar nichts bei mir an. 

 Leider konnte mich dieses Buch absolut nicht abholen. Und obwohl ich ihm bis zur letzten Seite eine Chance gegeben habe, änderte sich nichts daran. Dabei ist der Grundstein der Geschichte auf einer interessanten Idee begründet. Lediglich am Ausbau, an der Umsetzung, scheiterte es leider. Dabei liegt vor allen der Knackpunkt an dem für mich nicht ersichtlichen roten Faden und der Lebendigkeit des Textes. Potenzial ist zu erkennen, nur leider wurde es noch nicht ausgereizt.
Auch am Tempo des Textes hätte man noch drehen können. Gerade im Mittelteil plätschert alles eher vor sich hin, ohne das wirklich etwas passiert. Das zieht sich und wird so manchen Leser schnell die Lust verlieren lassen. 

Leider konnte mich der Erste Band dieses jungen Epos nicht mitnehmen.
1 von 6 Krümeltörtchen geht an "Die  rogodanischen Schriften".