Und plötzlich ist schon wieder der 20. Oder 21, wie ich gestehen muss.
Wow! Vor lauter wuseln und Arbeiten und warm bin ich bisher kaum zum Lesen
gekommen. Dazu sind inzwischen 2 neue Ratten eingezogen die aus
ziemlich mieser Haltung gekommen sind und gerade erstmal davon überzeugt
werden müssen, das Menschen vielleicht doch eine zweite Chance verdient
haben. Aber wie gut, dass ich daran erinnert wurde das, da ja noch etwas fehlt. ^-^ Also hier kommen sie, die neuen Aufgaben die schon in den Startlöchern stehen.
Hautaufgabe (3P)
Nein ich bin absolut kein Fußballfan und ihr müsst keine Angst haben,
ihr müsst kein Fußballbuch lesen. Stattdessen dürft ihr in euren Covern Flaggenfarben suchen. Wählt ein teilnehmendes Land das bei der WM mitmacht (rausgeflogen geht auch) und sucht ein Buch,
aus, dass als Hauptfarben im Cover genau diese Flaggenfarben trägt.
Ein Beispiel
Gewähltes Land: Deutschland (Schwarz/rot Gold)
Buch: Tochter des Windes
Nebenaufgabe (je 1P)
1)Lies einen Manga/ Comic oder ähnliches (Für die Seiten bitte Seitenzahl halbieren)
2) Passend zur Zusatzaufgabe. Lies ein Buch von deinem Lieblingsautor/in
Zusatzaufgabe (5 Punkt.)
Verrate uns hier wer dein absoluter Lieblingsautor ist und zeige uns (Bild) und/oder Liste, auf welche Bücher von ihm du schon dein eigen nennen kannst.
Quest (5P pro Teammitglied )
Vielleicht gibt es ja doch Fußballfans unter uns. Und alle, die es nicht sind haben einfach mal die Chance gut zu raten. Egal was, einen Punkt für euren Tipp wer Weltmeister wird, gibt es auf jeden Fall.
Erbaut mit Blut, gefärbt vom Blut. Geschaffen gegen die Vier, gefallen
gegen die Vier. Verflucht von den Vier, verlassen von allen Fünf. Einst
erweckt von den Drei, gegen den Willen der Drei. Erneut gefärbt vom Blut
aller Kinder.
Die Kleinen werden die Größten sein!
Sie sind die schlagkräftigsten Helden aus Tolkiens 'Herr der Ringe':
Zwerge sind klein, bärtig, und das Axtschwingen scheint Ihnen in die
Wiege gelegt. Doch wie lebt, denkt und kämpft ein Zwerg wirklich? Dies
ist die rasante Geschichte des tapferen Tungdil, der im Kampf gegen
Orks, Oger und dunkle Elfen beweist, dass auch die Kleinen Großes
leisten können...
Markus Heitz hat mit seinen Zwergen sicherlich genauso wie George R. Martin oder Tolkien einen wahren Klassiker geschaffen. In wie vielen verschiedenen Ausgaben das Buch bislang erschienen ist, scheint kaum noch zu zählen. Eines haben sie aber gemeinsam. Die Axte. Die Hauptwaffe eines jeden Zwergs, egal ob er nun Steinmetz oder Krieger ist. So ist aus Cover-Sicht auf jeden Fall erstmal für jeden etwas dabei.
Gerade die schwarzen Taschenbücher - die es mal alle zusamme eine Zeitlang im Schuber gabm gefallen mir vom Stil her wirklich gut.
Aber auch die englichen Cover können sich sehen lassen.
Erster Satz - Weißer Nebel füllte die Schluchten und Täler des Grauen Gebirges.
Der Zwerg Tungdil wurde als Baby von seinem Stamm getrennt und wuchs unter der Obhut des MagusLot-Ionan auf. Dabei beweist Tungdil das er nicht unbedingt der typische Zwerg ist. Er eher der Denker
als der Krieger, was er später oft genug von seinen Gefährten zu hören
bekommen soll. Als jedoch ein einfacher Auftrag in einem ungeahnten
Abenteuer endet, welches ihn zurück zu seinem Volk und mitten hinein in
eine laufende Intrige um den Königsthron führt, scheint alles möglich. Plötzlich steht das ganze Land auf der Kippe als Untote, Albae und der bösartige Zauberer Nôd'onn sich zusammentun. Nur Tungdil
und seine Gefährten können die Welt noch retten, doch dafür müssen sie
einer Legende Leben einhauchen. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.
Ich bin hin- und hergerissen was den Stil angeht. Einerseits gefallen
mir wie die verschiedenen Charaktere auftreten und oft musste ich beim
Übermut so mancher Aktion leicht lachen. Dann aber wieder besitzt dieses
Buch zwischen den Kämpfen gerne mal eine gewisse Zähigkeit oder aber
die Probleme sind mir zu leicht zu lösen. Wirklich bahnbrechende
Überraschungen erhofft man sich vergebens und auch der gesetzte
Cliffhanger ist eher lauwarm. Dann sind aber wieder die Kämpfe, die
einerseits sehr schön detailliert sind und man richtig gut mitgehen
kann. Auf der anderen Seite fragte ich mich dann ständig, ob die Zwerge
einfach so verdammt stark waren oder aber die Feinde einfach nur zu Blöd
um wirklich zu kämpfen. Sie ließen sich doch zumeist relativ einfach
niedermähen.
An Charakteren haben wir wirklich eine Bunte Mischung und doch bleiben so einige eher schummrig im Hintergrund. Da hätte ich mir einfach mehr Infos gewünscht um das ganze Runder zu machen. Auch orientiert sich Heitz ein wenig an klassischen Rollenbildern sprich wir haben den Klugen Part mit Tungdil - der immer von allen als Gelehrtenhaft aufgezogen wird, ich finde, aber so sehr unterscheidet sich seine Art zu sprechen gar nicht. Gut er ist vielleicht eine Spur höflicher. Dann die Zwergenbrüder als Haudegen und Männer fürs Grobe, einen Säufer - den man trotzdem irgendwie lieb gewinnt. Natürlich eine geheimnisvolle Zauberin, von der ich hoffe das da doch nochmal mehr kommt und ihr noch viel geheimnisvoller Diener/Freund/Wächter (oder auch was ganz anderes) Djerůn. Der ist cool und gruselig zugleich. Auch hier hätte ich gerne mehr Infos gehabt. Aber wir sind ja auch erst beim ersten Band.
Das Buch hat Spaß gemacht und doch hat ihm das gewisse Etwas gefehlt, um wirklich einen Nerv zu treffen. Ich glaube mir lief es alles einfach zu Rund ab. Klar wir haben ein paar Tote - ein paar mehr, wenn man die Orks mitzählt - aber im Grunde sind sie doch ganz gut da durch spaziert. Für
die nächsten Bände erhoffe ich mir da noch mehr Spannung und auch das
die Charaktere noch so manchen Satz machen, weichen sie doch von ihrer
ganzen Grundzeichnung nur wenig ab.
Für mich also insgesamt leider nicht unbedingt
Für mich also insgesamt leider nicht unbedingt eine Offenbarung aber durchaus nett für Zwischendurch. Ich hoffe die Zwerge-Fans Teeren und Federn mich jetzt nicht.
Übrigens habe ich tatsächlich gemerkt das mich auch die noch so zarteste Liebesgeschichte zwischen Zwergen wohl nicht mitreißen kann. *lacht* Ich habe wohl immer dabei Bärte im Kopf. 😂😂😂
Ein Auftakt eines Klassikers der Fantasy, das für mich gerne noch etwas mehr hätte sein können.
4 von 6 Krümeltörtchen für unseren gelehrten Zwerg und sein erstes Abenteuer.
"Haben Sie denn viel Erfahrung mit zehnjährigen Kindern?"
"Nicht mehr seit . . . seit meinem Bruder. Na ja, eigentlich nicht. Wenn es sich ergibt. Nicht in letzter Zeit."
James atmet tief durch. "Na ja, wahrscheinlich ahben Sie recht. Die meisten sind ein Scheißalbtraum. Vor allem die Kinder in meiner Schule."
Die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft!
Die
gute Miss Gladys kann sich nicht mehr alles merken, aber dieser
Telefonanruf ist unvergesslich: Der Astronaut Thomas Major ist am
Apparat, gerade auf dem Weg zum Mars. Er hat sich natürlich verwählt und
will am liebsten gleich wieder auflegen. Aber Miss Gladys und ihre
Enkel brauchen seine Hilfe. Zögerlich und leise fluchend wird der Mann
im All zum Helfer in der Not. Tausende von Kilometern entfernt, führt er
die drei auf seine ganz eigene Art durch schwere Zeiten, denn Familie
Ormerod droht ihr Zuhause zu verlieren. Miss Gladys und ihr Astronaut
brauchen einen galaktisch guten Plan . . .
Ich finde, das Bild wird dem Cover in echt nicht ganz gerecht. Die
Farben kommen einfach viel besser raus, wenn man sich das gute Stück im
Laden anschaut. Rein liest, ein wenig über den Klappentext grinst und so
eine leise Ahnung hat, dass das hier was wirklich tolles werden kann. Man muss sich nur darauf einlassen. Das englische erinnert mich dagegen stark an Matt Haig"Ich und die Menschen". Da bin ich wirklich froh, dass sich hier der Verlag etwas anderes ausgedacht hat. Dazu kommt noch das Thomas richtung Mars unterwegs ist und hier irgendwie der Mond im Vordergrund steht. Klar das ist Meckern auf hohem Nivau, aber sowas stört mcih dann manchmal tatsächlich. Es wirkt einfach etwas lieblos.Vermutlich - ihr wisst ja ich bin so schrecklich Coverfixiert - hätte ich dann nie nach dem Buch gegriffen wenn es übernommen worden wäre. Und das wäre doch wirklich schade.
Erster Satz - Vor langerZeit, in einem Kino weit, weit weg von dem Ort, an dem er sich heute befindet, gehen ein Junge und sein Vater in die Dunkelheit.
James, Elli und Gladys haben ein Problem. Oder eher mehrere Probleme. Der Vater der Geschwister sitzt im Knast, ihre Oma Gladys wird langsam Dement, James wird gemobbt und Elli versucht irgendwie die Familie zusammen zu halten. Doch dann flattert die erste Räumungsklage ins Haus. Gladdy hat das Geld einem Betrüger gegeben und nun stehen sie kurz vor dem Rauswurf. Das ausgerechnet Thomas Mayor - der Astronaut, der im Grunde keine Menschen mag, ihre Rettung ist, hätte wohl keiner geglaubt. Und über Tausende Kilometer Entfernung entwickelt sich zwischen ihm und dieser Familie nahe dem Abgrund eine besondere Freundschaft die beiden Seiten verändert und neuen Mut gibt.
Im Verlauf des Buches springen wir zwischen den verschiedenen Hauptcharakteren hin und her. Da wären einmal Thomas, James, Elli und natürlich Gladys,
die man doch einfach lieb gewinnen muss. Sie hat etwas Demenz, findet
das aber gar nicht so schlimm und schafft es so einfach, niemals so eine
drückende Stimmung aufkommen zu lassen, die ja gerne mal in Büchern entsteht, wenn eine Krankheit den "Helden" ereilte. Stattdessen darf sich der Leser auf eine freche Sprache, gerade von Thoams ausgehend sarkastische Sprüche und viel, viel Herzlichkeit freuen. Dieses Buch ist einfach so optimistisch, auch wenn die Situation nicht so leicht ist. Der einzige Manko war, das gerade zum Ende das Buch relativ absehbar wurde.
"Ach, so ein Blödsinn!", sagt Gladys nun, verschränkt die Arme vor der Brust und schiebt die Unterlippe vor. "Das war kein stumpfer Ggenstand. Das war mein verdammtes Nudelholz. Und ich hab ihm bloß einen Klaps gegeben."
Ihr werdet Glayds einfach schrecklich lieb gewinnen. Egal was ihr tut. Diese Oma ist einfach cool, da tut auch eine leichte Demenz nichts dagegen. Sie ist so fröhlich, offen und einfach lebensfroh, dass
es einen beim Lesen richtig ansteckt und man sich nochmal überlegt, ob
man nun unbedingt über diese oder jene Kleinigkeit jammern muss. Man
kann es doch auch mal locker sehen. Das schaffte Glayds bei mir. Aber auch Thomas passt super in die Geschichte. Er ist knurrig und freundlich zugleich. Dann wieder ironisch und besitzt doch einen ganz eigenen Charme, dem man sich schwer entziehen kann. Im Verlauf des Buches erfährt man viel über ihn und erkennt, das eine Situation sein Leben ziemlich verändert hat. Dann Elli, die wirklich alles tut, um alle zusammen zu halten und James, der ein kluger Kopf ist und sich mit den Idioten aus seiner Klasse herumschlagen darf. Diese so Grundverschiedenen Menschen finden sich zusammen und erleben ein Abenteuer das zwischen Alltag und All schwankt.
Wer ein Buch voller Humor, Tiefgang und ohne schmalzige Liebesgeschichte sucht, ist hier genau richtig. Alleine diese Mischung an Charakteren hat einfach nur wahnsinnig
viel Spaß gemacht. Auch das Ende war meiner Meinung nach sehr passend
gewählt. Man verlässt die Figuren in dem Wissen, das sie vielleicht noch
nicht komplett aus dem Schneider sind, aber das sie auf einem guten Weg
sind. Und so schloss ich das Buch recht zufrieden für mich, trotz des absehbaren Endes.
Eine Humorvolle Geschichte voll versteckten Dramas. Eine Freundschaft
über Millionen von Kilometern und dazwischen eine Oma, die sich jeder
wohl einfach nur genauso wünscht.
5 von 6 Krümeltörtchen für Gladys und ihren Mayor Tom.